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Museum Insel Hombroich in Neuss, © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V.

Museum Insel Hombroich in Neuss


Ein zauberhafter Ort für Kunst in der Natur

Die Treppenstufen am Ausgang des Kassenhauses wirken wie eine Zäsur. Wer sie hinabsteigt, entlässt sich für ein paar Stunden aus dem Alltag und betritt in der Auenlandschaft der Erft einen der bezaubernsten Kunstorte Europas: das Museum Insel Hombroich. Hier, inmitten einer augenscheinlich intakten Flora und Fauna, hat die Kunst ihren wirkungsvollen Auftritt.

Gleichberechtigt sollten Kunst und Natur auftreten, so hatte es der Düsseldorfer Kunstsammler Karl-Heinrich Müller gewünscht, als er das riesige Areal mit altem Baumbestand, weiten Wiesen zwischen Wasserläufen und einer klassizistischen Villa fand und erwarb. Zusammen mit den Künstlern Gotthard Graubner, Erwin Heerich und Anatol Herzfeld gestaltete er es zu einer Idealwelt für seine Kunstsammlung und eröffnete sie 1987 für das Publikum.
Der künstlerische Beitrag Heerichs sind große Skulpturen, ausgeführt als Ausstellungspavillons, die einzeln in der gestalteten Landschaft stehen. Hierin finden Werke der Moderne Platz, geordnet nach ihren Schöpfern. Lovis Corinth, Alexander Calder und Hans Arp sind ebenso präsent wie Henri Matisse, Yves Klein und Kurt Schwitters. Daneben immer wieder die bekannten Kissenbilder von Gotthard Graubner, der in Hombroich ebenso sein Atelier hatte wie, bis heute, der Bildhauer Anatol Herzfeld. Dessen Atelier ermöglicht den Besuchern den offenen Blick in einen künstlerischen Arbeitsprozess.

Alle Kunstwerke wurden entweder für diesen speziellen Ort erstellt oder von Graubner selbst dauerhaft so angeordnet, wie sie nun vorzufinden sind. Das bleibt die einzige Vorgabe der Museumsgestalter. Beschriftungen und Erläuterungen zu den Werken sucht der Besucher vergebens. Das Ziel ist eine unvermittelte, direkte Begegnung von Mensch und Kunst in der Natur. Das Zwischenziel jedes Entdeckers dürfte aber das Museumscafé sein, das ebenso außergewöhnlich ist wie das gesamte Museum. Die Mahlzeiten sind im Eintrittspreis inbegriffen, die Auswahl ganz dem naturnahen Ort zwischen Obstbäumen und wilden Kräuterwiesen angemessen.

In den Neunziger Jahren ergänzte Kunstsammler Müller das Museum Insel Hombroich durch den Ankauf der ehemaligen „Raketenstation“ der NATO und des Kirkeby-Feldes im nahen Umkreis. Während auf dem Kirkeby-Feld nun auch Wechselausstellungen Platz finden, beeindruckt die Raketenstation in Ergänzung zur Insel weniger mit Naturreichtum als mit dem Gebäudeensemble. Den Hangars und Bunkern der ehemaligen Militärbasis wurden moderne Gebäude namhafter Architekten wie Àlvaro Siza an die Seite gestellt. Hier leben und arbeiten heute Künstler, finden Ausstellungen Raum und können, wie im Gästehaus „Kloster“, auch Besucher ihren Kurzurlaub verbringen.

Öffnungszeiten:
Das Museum Insel Hombroich ist täglich geöffnet, auch montags
April bis Oktober:  10.00 - 19.00 Uhr
November bis März: 10.00 - 17.00 Uhr
Die Cafeteria schließt jeweils eine Stunde früher.
Das Museum ist an folgenden Tagen geschlossen: 24., 25. und 31. Dezember sowie 1. Januar
Die Raketenstation Hombroich ist täglich von 9 - 19 Uhr geöffnet.

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Der Innenhof des Gästehauses "Kloster" auf der Raketenstation Hombroich, © Tomas Riehle/Arturimages
Der Turm, eine begehbare Skulptur von Erwin Heerich im Museum Insel Hombroich, © Tomas Riehle/Arturimages
Gotthard Graubners „Gegenfeuer“ (1984-86), zu sehen im Museum Insel Hombroich, © Tomas Riehle/Arturimages
Der Blick auf die Hohe Galerie, eine begehbare Skulptur von Erwin Heerich, in der Auenlandschaft im Museum Insel Hombroich, © Tomas Riehle/Arturimages

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